Immunoassays
Immunoassays werden bedingt durch ihre hohe Spezifität und Sensitivität zum Nachweis geringster Mengen und differenzierter Strukturen eingesetzt. Die Grundlage stellen Antikörper dar, die für den Detektionsschritt mit radioaktiven Substanzen, Enzymen oder Fluoreszenzfarbstoffen markiert wurden.
Die Aktivität dieser Markersubstanzen ist dabei entscheidend für die Empfindlichkeit der Nachweisreaktion.
Durch die Arbeitsgruppe Mikrobiologie/Biosensorik kommen sowohl der Immunfluoreszenztest, der ELISA(enzyme linked immunosorbent assay) als auch der Immunoblot-Test in modifizierter Form im Rahmen des Projekts "Entwicklung eines immunologischen Verfahrens zum Nachweis von Schimmelpilzsporen in Raumluft" [1] zur Anwendung. Die Grundprinzipien des ELISA sind in Schema 1 dargestellt:
Mit dem genannten Projekt wird der Versuch unternommen, aerogene Schimmelpilzsporen mittels Immunfluoreszenz-Technik quantitativ und qualitativ zu erfassen. Das Detektions-Schema, das sich spezifischer, auf einen Biochip gespotteter Schimmelpilzsporen-Antikörper bedient, und zu dessen Überprüfung ein Fluoreszenzmikroskop eingesetzt wird, ist in Schema 2 dargestellt:
[1] Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) Arbeitsgemeinschaft für industrielle Forschung (AiF) Förderkennzeichen KF0074110KMD3, gefördert.

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