Photokatalyse

Die Photokatalyse hat sich in den letzten Jahren vor allem durch die Weiterentwicklung der UV-LED-Technik zu einem Schwerpunkt bei der GMBU Fachsektion Photonik und Sensorik entwickelt. Der Photokatalysator, meist TiO2, absorbiert die Energie des Lichts, überträgt sie auf eine reaktive Verbindung und löst so – häufig über die Bildung von Radikalen – eine chemische Reaktion aus. Die dabei entstehenden hochreaktiven Radikale greifen umgebende und an die Katalysatoroberfläche adsorbierte Mikroschadstoffe an.

Projekt „SoPhoKat“

Photokatalytisch aktive Spezialschichten müssen für bestimmte Prozesse zur Abwasserbehandlung chemisch stabil aber auch ultraschallfest (sono-stabil) sein. Im Rahmen dieses Projektes wurde ein sonophotokatalytisches Verfahren zur Wasserdekontamination und -desinfektion entwickelt. Dieses ist gekennzeichnet durch die Kombination von ultraschall-induzierten Effekten (Kavitation

Projekt „PhoTexCyan“

Zielstellung des Projektes war die Entwicklung und Bereitstellung eines photokatalytisch funktionalisierten, flexiblen Gewebes für den Einsatz in Gewässern zur Algenblüte-Prävention. Auf der Grundlage der von der KSO Textil GmbH Zittau entwickelten, charakterisierten und bereitgestellten textilen Flächengewirke und der von

Projekt „PhoTexOdour“

Ziel dieses laufenden Verbundvorhabens mit zwei Firmen aus dem Textilbereich ist die Entwicklung photokatalytisch aktiver Funktionsmittel für Textilien und die Evaluierung der Wirksamkeit dieser Textilien zur Eliminierung von Geruchsemissionen in der Abluft. Der innovative Ansatz besteht in dem Einweben

Projekt „LuReK“

Fokus des noch laufenden BMBF Zwanzig20-Advanced UV for Life- Verbundprojektes ist die Luftentkeimung und –reinigung für Kühlfahrzeuge. Dabei übernimmt die GMBU e.V. Fachsektion Photonik und Sensorik die Entwicklung der Desinfektion und Beseitigung von Gerüchen bei Lebensmitteltransporten auf der Basis

Kontakt

Kerstin Günther

E-Mail: guenther@gmbu.de

Tel.: 03641 366722